Der Kominka-Markt 2026
Das Angebot ist über das ganze Land verstreut: um Kyoto (Tamba, Nantan), im ländlichen Kansai (Nara, Wakayama, Shiga), an der Küste des Japanischen Meers und in Shizuoka. Die Einstiegspreise sind niedrig, oft unter 10 M¥, das eigentliche Budget ist aber die Restaurierung: Dämmung und Neueindeckung eines alten Holztragwerks kosten oft 1 000 bis 3 000 €/m². Goldene Regel: Erst die Lage beurteilen (Bahnhof, Läden, Gemeinschaft), dann den Angebotspreis.
Kominka: Fallstricke und gute Praxis
Drei Dinge vor jedem Kauf prüfen: den Zustand des Tragwerks und Termiten (shiroari 白蟻), Feuchtigkeit und Schimmel (kabi カビ) durch das Klima, und ob das Grundstück einen Neubau erlaubt (manche ländlichen Parzellen liegen in 市街化調整区域, wo der Wiederaufbau eingeschränkt ist). Jede immoJapon-Anzeige plant die Restaurierung in ihrer Renditeschätzung ein, statt den Angebotspreis als Gesamtkosten darzustellen.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Akiya und Kominka?
Eine Akiya ist einfach ein leerstehendes Haus, egal welchen Stils. Eine Kominka ist ein altes traditionelles Haus (oft vor 1950): Viele Kominka sind Akiya, aber nicht jede Akiya ist eine Kominka.
Was kostet eine Kominka?
Die Einstiegspreise liegen außerhalb der Touristengebiete oft unter 10 M¥ (≈ 55 000 €), manchmal weit darunter. Das Sanierungsbudget übersteigt häufig den Kaufpreis: Rechnen Sie mit 1 000 bis 3 000 €/m².
Kann daraus ein Gästehaus werden?
Ja, die rentabelste Nutzung in Touristengebieten: eine 簡易宿所-Lizenz (einfache Beherbergung) oder Minpaku mit 180 Nächten, je nach Zonierung. Unsere Anzeigen nennen die Lizenzeignung pro Immobilie.
Brauche ich ein Visum zum Kaufen?
Nein: Der Kauf steht Nichtansässigen offen. Ein Haus zu besitzen verleiht aber kein Aufenthaltsrecht: Um in Japan zu leben, braucht es ein eigenes Visum.