Was ein günstiges Haus in Japan in dieser Preisklasse wirklich ist
Unter 50 000 € dominieren ländliche Bauernhäuser (Kominka) und Häuser in Kleinstädten das Angebot: altes Holz, oft vor der Erdbebennorm von 1981 gebaut, manchmal seit Jahren leer. Vier Dinge vor jedem Angebot prüfen: Tragwerk und Termiten (shiroari), Feuchtigkeit, Zugang (Auto, Bahnhof) und ob das Grundstück einen Neubau erlaubt. Die Kaufnebenkosten bleiben bei höchstens 6 %; ohne Wohnsitz in Japan wird bar gekauft.
Wo suchen
Die bestbestückten Präfekturen unseres Katalogs in dieser Preisklasse: Wakayama (der größte Bestand der Website), Chiba eine Stunde von Tokio, Shizuoka rund um Atami und die Izu-Halbinsel.
Häufige Fragen
Darf ein Ausländer in dieser Preisklasse kaufen?
Ja: dieselben Rechte wie ein japanischer Staatsbürger, keine Vorabgenehmigung, und der Kauf ist möglich, ohne in Japan zu leben. Ein Haus zu besitzen verleiht aber kein Aufenthaltsrecht: Das Visum ist ein eigenes Thema.
Warum sind diese Häuser so billig?
Landflucht, geerbte Häuser ohne Abnehmer, alte Gebäude mit Sanierungsbedarf: Das Angebot übersteigt die lokale Nachfrage bei weitem. Der Preis spiegelt Zustand und Lage wider, kein Betrug; der Wert ist Haus für Haus zu beurteilen.
Welches Gesamtbudget sollte ich einplanen?
Kaufpreis + Nebenkosten von höchstens 6 % + Restaurierung. Bei traditionellem Holzbau kostet die Sanierung oft 1 000 bis 3 000 €/m²: Ein Haus für 30 000 € kann insgesamt ein Projekt von 80 000 bis 150 000 € werden. Jede immoJapon-Anzeige plant diese Arbeiten in ihrer Schätzung ein.